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Geistliche Briefe.
du gesehen, was du in dir selbst bist) mitkindlichem Vertrauen in GOtt ein, somuß die Spreu vor dem Winde verfliegen.Kannst du dem Bösen nicht entweichen,dann leide es friedsam, aus Unterwerfungan GOtt. Genug! daß GOttes Auge ste-het , daß du es nlchr liebest, sondern lei-de «i. Dein Herz stimme zu in GOttesFührung, und sage ihm durch die stumme >Liebessprache: Ja, süßer Heiland! so bin ^ich; aoer dennoch will ich dich lieben; den-noch bleib ich stäts bei dir. (Ps. 7z, 22.) ^Solch ein Geschöpf hast du wollen lie-ben; solli' ich dich nicht wieder lieben'!!Siehe Schwester! so kannst du die nichts-nutzige Spreu gebrauchen, daß Feuer derLiebe damit zu unterhalten, und dein Ver-trauen zu GOtt zu starken, und zu grün-den. Niemals ist das Vertrauen bessergegründet, als wann es keinen Grundmehr in uns hat, und nackt in GOtt sichsenket.
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Ja, ja! GOtt liebet dich , und will dichhaben; drum mache nicht viel Complimen-te. Komm, wie du bist, damit er dich for-mire, wie du seyn sollst. Vertraue süßiglich,kindlich, blind, so wirst du GOtt vergnü-gen, und von ihm geholfen werden. Un-dankbarkeit ist auch Sünde. So und soviel hat GOtt umsonst an dir gethan, undnoch trauest du ihm nicht! Ich weiß, dir
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