IV. Theik. I7ter Brief. 4r
JEsus sey dein Friede, dein Leben, deineStärke und einziger Herzensvorwurf! Indemselben verbleibe durch Gnade, rc.
Mülheim,den iz. Mai, 1756.
Der lyte Brief.
Von der geistlichen Correspondenz. Von GOttesVorsorge und Liebe. Aufmunterung zum Ver-trauen auf GOtt bei Erfahrung des eigenenElends
Herzlich geliebte Schwester in IEsu,der rn deinem Herzen lebe!
F>ein Brieflein vom — Julii war mir rechtangenehm; im Geist Hab' ichs oft beant-wortet, und dich auf deinem Kämmerlein be-suchet und gesegnet. Der körperliche Besuch(welcher nach GOttes Willen erquicklich)kann durch mancherlei verhindert werden;der geistliche Besuch und die geistliche Corre-spondenz durch niemand. Wird nur derWeg zu GOttes Herzen offen gehalten,dann bleibt auch die Gemeinschaft unter ein-ander gesegnet, und ununterbrochen. (iJoh.r , 7-) GOtt hats gewollt, daß auch wireinander finden und Gesellschaft leisten solltenC 5 nach