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Geistliche Briefe.
Sey getrost; bewahre den Frieden deinesGemüths, und das Vertrauen aufdie Gnade!Danke demHErrn, daß er dich in sein Haus,als sein Kind, ausgenommen, und daß dudadurch in eine weit edlere und größere Ver-wandtschaft gekommen bist. Nach derselbengrüße ich dich, als meine geliebte Schwester,und nach derselben nenne ich mich freudig
Dein
S
Mülheim,den 7. Aug. 1755.
verbundener schwacherBruder.
ivb
Bi!
Der izte Brief.
Nützlicher Unterricht, wie man sich in innererDürre verhalten müße.
N
«
In unserem süßesten Heilande IEsuvielgeliebte Schwester!
F>ein Brieflein, so ich wohl erhalten, istmir herzlich angenehm gewesen. Ichsehedaraus, daß du noch über eine dürre Heidewandeln mußt. Das ist zwar mühsam; alleinich kann dich vor GOtt versichern, daß dunoch auf dem rechten Wege nach Jerusalembist. Nur getrost fortgewandelt! Das Ange-sicht der Güte GOltes ist über dir.
Du