IV. Theil. 7ter Brief. I-
^ fein schönes Liebeleben uns immer völliger undunvermischter durchfließen möge, und wir der-M geltalt ihm zur Freude und Ehre werden.sM Gedenke hierin meiner vor GOtt, lieber^ Bruder, und habe Mitleiden mit mir, der ichin so vielerlei Leben, und im Beschäffrigen mit^ anderen meine Füße so oft unrein mache.Ich thue, weil nicht anders weiß und kann.Wohl dem, der nur nur GOtt und der Ewrg-
, ? keit umzugehen hat!-
>iW deine Frage dienet: Ja! die Erwe-
ckung währet, GOttLob! noch. Einige sindselig verstorben; alle wandeln nicht mit glei-W cher Treue und Völligkeit; einige kennen dasKleinod; wenige sind gar abgewichen; nochmehrere neu hinzu gekommen. Der Appetitist noch nicht alt; ohnlängst hatte vielleichtwohl vier hundert Zuhörer. GOtt werde .inallem gelobet! Ich bin schwach und habeM wenig Zeit. Bruder S. kann gut mahnen,«!>" sonst hätte auch vielleicht dießmal nichtß, geschrieben.
Dein
^ Mülbeim, verbundener schwacherd,' den s. April, 1754. Mitbruder.