Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
461
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III. Theil. izister Brief. 46k

wieder aufwachen, wann sie die traurigeBilder verschlafen haben. Ich fange dannwieder meinen alten und doch immer neuenGesang an: GOcr »st gut, und so gut,, ^ daß er auch solche arme und schwache Kin-der liebet. Laßet uns nur ihn lieben, undunserer selbst vergessen ! Ach ja , mein GO- t!mich deuchr, ich liebe dich nicht, so lang'ich mich selbst noch sehe und finde, unddH mir mir selbst beschäffkigec bin. Deine

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Liebe verschlinge immer mehr dieses michselbst, damit ich nur von dir wisse, undnur Du und deine Gurheir alle meine An-dacht und Beschässiigung hinnebme, undin dir alles (auch das wunderlichste) mirrecht gur vorkomme, und, wenn ich dichso in der Unschuld liebe, alle, alleDinge zum Guten Mitwirken mögen.Rom. 8, 28. Amen IEsu!

-Ich grüße dich zärtlich, wir

auch die liebe Schwester. Hiesige l. Kinder,sonderlich meine Hausgenossen, grüßen gleich-falls herzlich.

^ D°in

s« Mülheim, verbundener Mitbruder,iss den 7. Oct. 1751.