Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
450
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Der i47ste Brief.

Bon der leidcntlichen Reinigung des untern oder ^sinnlichen Theils, und wie man sich darin ...zu verhalten. .

c>ch hoffe doch jetzt einen Augenblick Zeitund Vermögen zu finden, auf dein mir MAngenehmes, vom 28ten passaro , zu antwor- Äd»ren; wäre es gleich nur mir wenigen Zeilen, «nDu hängst, lieber Bruder, unter der Mreinigenden Hand JEsu, am Kreuz. Ich Mfasse dich in mitleidender treuer Liebe. Al- Mlein, wenn ich dir die Einsicht von deinem «gZustande geben könnte, die ich von demsel- Meden habe, so würdest du gewiß Muth behal-ten, und nur alle Gewitter über dich herge- w k,hen laßen. Es ist eine leidemliche Reim- i, Wgung des unteren Theils; die Sinne, die HMEinbildungskraft, und das ganze thieri-Msehe Theil empören sich bisweilen dawider: «, wallein eben durch ihre Empörung und Trifttigkeit werden sie allmälig ihre Stärke vcr-lieren, wenn du nur recht leidentlich bleibst. MIch sage: es ist eine leidenrliche Reinigung; itz.,es spricht also von sich selbst, daß hier keine ^Wirksamkeit zu paß komme. Sich selber ^wollen helfen, besehen, beklagen, mit Unruh ^

bewah-