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Geistliche Briefe.
wie ins Elend vertrieben im Sinnenreich; man ^kann sich auch nach ein - und andermaligemVersuch nicht helfen: da muß man leiden so ^friedsam, langmüthig und süßvertraulich,als möglich isi, und auf die Hülfe des HErrn Ewarten. Und^ver so vor GQtt ausharret, Ewird nicht zu Schanden werden, sondern derGeist, der immer unvermerkt in seinen Ur-sprung durch den Glauben geneiget wird, Zchder wird nach und nach von den Sinnen undallem Uebrigen geschieden, und mit Christo si!vereiniget, der unser wahres Leben ist. Die hin.Einkehr, das Leben im Geist, die Vereini-gung mit GOtt mäßen wir, wie du weißt,mehr in uns wirken laßen, nach der Weise ^GOttes, als solche selbst wirken wollen, nachunserer Weise. Inzwischen mäßen wir durchsGebeth unser Herz dem HErrn zu seiner Werk-fiätte darstellen. Vom
Für die Nachrichten von dem Zustande der sdasigen lieben Mitberufenen bin ich herzlich "dankbar. Grüße alle und jede nach Gelegenheitvon mir. Ich vergesse ihrer in meinem armenGebeth nicht. Daß der HErr der liebenFreundinn N. Leiden und ein williges Herz dzum Leiden gibt, ist ein Beweis, daß JEsus ^sie liebet. Sie liebe ihn nur wieder, und Mall ihr Thun und Leiden sey der Liebe geopfert. ^ »Eure N. und N. grüße auch herzlich; sie möch- Ämten wohl unaufhörlich anbethen und lieben ^>»den, der sie umsonst geliebet hat, und gerne ^noch mehr lieben will. Ich möchte vor Freude N
weinen,