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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
423
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III. Theil. izyster Brief. 42z

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des natürlichen Unglaubens ist, wovon auchFromme wieder können angefallen werden.Wer die Wuiiderkraft göttlicher Gnade anseiner eigenen Seele, bei gründlicher Bekeh-rung und fernem Bewirkung derselben erfah-ren hat, der kann selbige nach Menschensätzenund Gedanken nicht mehr einschränken; derbekommt die wahre Liebe des Nächsten, welchedemselben nicht nur alles Gute wünschet,sondern auch alles hoffet und glaubet, wonur das Geringste hervor zu kommen scheinet.Zwar haben sonderlich Diener Christi nöthig,um wahre göttliche Weisheit zu bitten, dieGeister prüfen zu können, ob sie aus GOttsind? vornehmlich in diesen Tagen: allein,wo wir nicht volle Gewißheit haben, mäßenwir das Sicherste erwählen, und es lieberjwanzigmal verschmerzen, daß wir im allesHoffen gefehlet, als einmal, daß wir uns<m alles verurrheilen vergangen.

^ Wenn ich ihnen nun, auf dero Begeh-meine unvorgreistiche Gedanken von da-ch rosigen außerordentlichen Bewegungen commu-ks >l mciren soll; so kann ich nicht läugnen, daßD in meinen Augen sowohl diejenige fehlen,welche alles als bös ausschreien, als auch dieandern, welche alles und bei allen so gar hocherheben. Man muß zwar alles respectiren,was von GOtt kommt; aber man kann e,neGnadenwirkung GOttes, z. E. die Anklo-dM pfung, die anfängliche Ueberzeugung zu hochP Dd 4 auf-