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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
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406
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Geistliche Briefe.

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önde'lich guten GOtt, der unfern Geist zu ^seinem Heiligrhum erkoren, und uns Elendezu seinem seligen Dienst im Geist berufen hat. AGibt der Herr eben nicht allemal einen klarenund offenen Eingang ins Heiligthum; sobleibe doch unser inneres Gemerk der Liebedabin gewandt, zu warten der Hut desHErrn, und Raum zu geben allem seinem GWohlgefallen und Bewegen. HErr rede!dem An.chr Hörer.

Ich habe den HErrn gebethen, er möchtedein Herz umzäunen und abgeschieden bewah-ren, damit nichts Fremdes in sein Heilig-thum eindringen und solches einiger maßenproküniren (entheiligen) möge! Er wirds auchthun; das traueich ibm zu, und den Geistmit seinem göttlichen Leben durchdringen,welches allein Leben genannt zu werden ver-dienet. Ich grüße herzlich alle, welche zunennen die Zeit nicht zuläßet. Ach memOEsu! du großer Hirre deiner Schafe!du bist ja einem jeglichen dieser Herzenwesentlich nahe; sage selbst einem jedenins Herz, was ihnen zu sagen ist! Duhast ste dir mir deinem Blur erkaufer:weide, leire, und bewahre ste, daß keineinziges umkomme ! Ich grüße dich zärtlich,lieber Bruder, und verbleibe durch Gnade, rc.

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L'Nülbeim,den 19. Febr. 175V.

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