III. Theil. iryster Brief.
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lich ist. Manchmal sind wir nicht daheim;manchmal will man nur so was Schönes sa-gen, welches GOtt dann nicht zuläßt; manch-mal sind die Zustände so beschaffen, daß mannichts sonderliches davon zu sagen findet;manchmal suchet man durchs Sagen eineStütze, welche der HErr für die Zeit nichtgeben will. Man muß nur jederzeit im Ge-genwärtigen einfältig zu Werk gehen, so gutmans weiß und kann, übrigens alles vonGOtt nehmen, und sich mit Zurückdenkennicht aufhalten.
Es hat mich erfreuet zu sehen, daß dieStimme des Freundes seinen inneren Ruf beidir erneuert, und vertiefen will. Nun dann!folge im Blinden dem Lamme, wo es mit dirhingehet. Es gehe hinfür mehr ins Völligeund Ganze hinein, wobei allein Friede undFreiheit und wahre Gemeinschaft mit JEsugefunden wird! Dem Kreuz und Verläug-nung scheuenden, sich selbst suchenden, natür-lichen Theil laßet uns recht fremde werden,um im Geist die zarte Stimme der Liebe ver-nehmen zu können, und seine Vertraulichkeitzu genießen, die das wenige Naturleiden un-endlich überwiegen: aber der Eigenliebe wirddieser Tisch nicht gedeckt. Der innere Liebes-zug macht das Auge vor dem Selbst schließen,neiget zum Ausgehen aus selbst, und läßt er-fahren, daß da, wo man sich selbst verlieret,GOtt wahrlich gefunden werde. Uns selbstmüßen wir überall mißtrauen, und darumBb 5 dem