III. Theil. i28ster Brief.
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sen Kanal und Weg uns wieder zu commu-mciren; gewiß! wir würden erstaunen vorAnbethung und Gegenliebe. Die Pforte istmin im Geist so nahe, so offen; GOtt be-gegnet uns nun im Innersten mit lauter Wohl-wollen, und anziehender Liebesbegierde: ersichet uns nun an als Freunde, als Verwand-te in Christo. Es liegt nur am Oeffnen,am Annehmen dieser hohen Gnade; und daß,gleichwie er unserer Nacht und Tag erwartetund begehret, mit Wohlwollen und Liebes-verlangen, wir hinwiederum unser innigstesWohlwollen und Liebesverlangen nur in Ab-geschiedenheit zu ihm hinein wenden, undhinein gewandt bewahren laßen: so kann esnicht fehlen, GOtt und Mensch werdeneinander im Geist begegnen, umfassen, ver-binden, und Christus auch in uns geborenwerden, warum es alles zu thun ist. Ach ja!
süßes IEsulein, hu keinen Raum inder Herberge flatterhafter, unruhigerund eitler Menschen findest; mache dirRaum im armseligen Stall unserer Her-zen. Herrsche freimächtig in uns! DeinLeben sep nur unser Leben, und das Un-sere sterbe mit dir! Deine Rleinheir, deineAbgeschiedenheit, deine Stille, deine Un-schuld , deine Abhänglichkeit, und deinganzer IEsusfinn werde der unsere, unduns wie natürlich eigen! (!) GDrtkind,das wir verehren, mache uns auch zu Rin-dern, Amen!
Vb z Nun,