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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
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Der i26ste Brief. ^

Versicherung an eine in innerrn Leiden sichendePerson: daß dieß der Weg sey, daß JEsusmit leide, daß sie in ihr Elend mit einsiim- Wmen, so viel bloßer auf GOtt vertrauen, und Mdas Gebeth nicht unterlaßen mäße. uM

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gLeide deine angenehme Brieflein vom zten^ und 27ten pgssaro habe richtig erhalten. ,,r!Ich sehe, daß es GOtt gefällt, dich dein ,Elend, deine Gefangenschaft und deine Ohmmacht dir zu helfen, schmerzlich fühlen und '"7erfahren zu laßen. Ich nehme wahrlich Theilan deinen Schmerzen; ich weiß, wie einemzu Muth ist, der in solcher Klemme steckt,und JEsus weiß es noch besser, und stehet ^bei. Die von der Gnade so innigst erweckteBegierden und Neigungen treiben kräftig an, ^aus sich und allem Verderben auszugehen,um allein GOtte zu leben. Man soll; sman will; man trachtet; man fällt aber stätswieder herunter, und wo man sich an einem ^Ende entweichet, so findet man sich am an- ""dem. Man weiß in etwa, wie man sich da-bei zu verhalten; allein man kann sich nicht E>hallezeit die gute Dispositionen geben, die man Usich wünschet. «

Womit