Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
376
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Z 76 Geistliche Briefe.

Leiden, ist doch auch so groß nicht, daßwirs nicht vertauschen sollten mit dem Ver-"gnügen, ihn ruhen zu sehen in JEsuSchooß. Dein Bruder soll wieder außer-sieben, spricht JEsus zu dir Joh. n, 2Z.

Es fällt uns nicht so leicht, einen Schlafenden Nwieder zu ermuntern, als es dem HErrn DJEsu fallen wird , unfern entschlafenen Bru- Wder morgen früh wieder aufzuwecken durch Msein mächtiges Wort: Lazare, komm her-auöl Or

Inzwischen sey versichert, meine liebe ÄSchwester, daß ich von Herzen Theil nehmean allem dem, was du bei diesem Abschied Sie (unsers Bruders, und den damit verknüpften DUmständen fühlest. JEsus stärke und er- Jasmuntre dich, damit du das, was du nach Mder Natur fühlest, mäßigen und übersteigen Mmögest durch das, was du glaubest. Die WoGnade, welche GOtt unserem Seligverstor- dmdenen erwiesen, ist mir wohl am beßten be- Mkannt. Wir sind schuldig, solche zu erken- dmnen, und mit vergnügter Anbethung, Lob, GLLiebe und Dank, GDttes Wege über ihn drallzu preisen, und feinen Hingang uns stärken >und aufmuntern zu laßen. Sey denn ge-trost, liebe Schwester! bald werden wir ihnWiedersehen. JEsus, unser Herzensfreund, ,werde nun noch völliger bei uns der Einige, . ^der Bleibende, der Allgenugsamel unser ^Geist und Sinn gehe hinfür so viel freier undungetheilter ins Ewige hinein, je mehr uns

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