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Geistliche Briefe.
daß wir in das Herz der wunderbaren LiebeGOttes so nicht hinein sehen können, d)ja, mein Gd>rr! wer glaubrs, daß dudie sündige Menschen also liebest? werglaubrs, daß du so umsonst liebest?wer glaubrs, daß du aucb liebest, wanndu zu betrüben scheinest? Und wenn wirsglaubten, o! wie würden wir anbechen,und vor tiefer Verwunderung verstum-men, ohne an uns selber zu denken!
Es vergnüge sich dann dein Herz darin,mein Herzensbruder! daß du einem solchenGOtt angehörest, daß du ihm zu lieb nochein wenig leiden kannst. Bald wird die dunkleDecke des tödtlichen Körpers wegfallen,dann werden wirs klar sehen, und mir ewi-ger Verwunderung sehen, was wir jetzt glau-ben. Gehe getrost hin zu ihm, als deinemGOtt, der ewig und ohne Ende deine ganzeSeligkeit seyn will. Amen Halleluja! Ichküsse dich im Geist, ich bleibe dir nahe,und finde mich bewogen, dich viel aufs HerzJEsu zu legen. Hiesige Kinder sagen ebendasselbe. Ich bleibe unaufhörlich
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Dein
Mülheim,den 7. Aug. 1749.
verbundener Bruder.
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