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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
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III. Theil. n7ter Brief.

Vilich

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stützet; ja, gewißlich mehr, als unsere blödeAugen sehen können, und zu einem sehr an-bethungs - und liebenswürdigen Endzweck.Er beweiset damit, daß er dich liebet; er be-weiset aber auch damit, daß er noch was zuthun habe, und du ihm im Leiden noch ge-fallen könnest. Nun, du süße, gute Liebe!liebe uns dann, weil es dir so gefälligist. Mache uns durch dich selbst liebens-würdig in deinen Augen, und zeige esuns, wie wir dich im Rreuz lieben undehren sollen, wir opfern uns selbst, un-sere Zeir und unsere Ewigkeit dir, unseremUrsprung auf! Es sey alles für dich! E>du Abgrund aller Güre! Zeuchdurchs Rreuz in dich hinein, u.s.w.

Ich ruft dir dann noch eben das zu, meinlieber Bruder, was ich aus Creftld schrieb:Liebe, liebe den Liebenswürdigen, derdich geliebet har. Aber thue cs also, wiedu kannst, und wie es dein Dtand mit sichbringt! Gern leiden wollen; gern so seyn wol-len, wie du bist; gern dich GOLt anvertrauenwollen, mit Drangebung deiner selbst, dasist)rr lieben; weil solches alles geschiehtaus Respect gegen GOtt, und im Glau-ben, daß in ihm allein dein Heil sey.

Ob du durch ein sanftes Ersenken, oderjsp auf eine andere Art, von einfallenden Gedan-iist^ken und Bildern abkommsi, darauf kommtes nicht an; geschähe es auch durch den WegZ z einer