Z 42 Geistliche Briefe,
bringe! Ich grüße sie sammt und sonders,meine Seele segnet sie, und chr Andenken ist MMir wichtig und tröstlich. M
Die N. grüße insbesondere herzlich vonmir. Ich habe längst ausgesehen, gehungert "und gewartet, ob sie dann nicht einmal näher Mkommen, und sich redlich erklären würde. Nun Gist mirs um so viel lieber, daß ich noch denTrost haben soll, und sie sich in so weit bloß 'Sgegeben hat. Ja, ich vergebe es ihr von-Herzen, was auch etwa Widriges in ihrgegen mich möchte aufgestiegen seyn, und 'falle mit ihr dem HErrn zu Fuß, ihn fiehent- ? 'lieb bittend, daß er ihr nicht allein dieses, Ssondern auch alle ihre übrige von Kindheit an ^begangene Sünden und Fehler in seines Soh- Hlies Blut vollkommen vergeben, ihr Herz in ^seiner Gnade beruhigen, und mit seinerGOttesliebe erfüllen wolle, damit sie, wie die .Maria Magdalena, den JEsum nun auchvit i möge lieben, da er ihr viele Sündenvergeben hat.
Nun sollte ich, lieber Bruder, auch nochetwas sagen auf das, so du von dir selbst Uschreibest; allein die Zeit ist hin, und ich bin dischon ganz müde. Und wirklich Hab' ich dirin Ansehung deiner Dunkelheit, Dürre, Lei-den und Proben nur das zu repetiren, wasdu auch in deinem Brief anrühresi, nämlich, Uso gut du kannst, dich leidend zu halten, und ejmit friedsam«>r Geduld die Hülse und Erlö- Hjung vom HErrn zu erwarten; wobei ich noch H
setze: