Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
338
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Der io8te Brief.

Unsere Leibesbaufälligkeit soll uns umsehend ma- Mchen nach der göttlichen Behausung, durch MGebeth, Glauben und Liebe. ^ §

Herzlich geliebter Bruder in dem/ der Giisich nicht geschämet, unser Bruder ?>-e>»zu werden. -'h-

^Leide deine angenehme Brieflein vom isten M j^ und rzten Decembr. habe zu seiner Zeitwohl erhalten, und mit herzlichem Segens- ^wünsch im Geist beantwortet.

Ich danke mit dir dem HErrn von Her- ^zen , daß er deine und meine äußere Hüttebis ins neue Jahr erhalten, und, wie es ^scheinet, eine kleine Stütze an das baufäl- ^lige Gebäude angelappt hat. Wie lang aberdie Stütze balten wird, weiß der HErr. 'Inzwischen verspüren wir beiderseits wohl so ^viel, daß sich nicht viel darauf zu verlaßen iist. Die Hütte bleibt wankend und krachend:darum wollen wir bei der vorigen Resolu- ^ "tion bleiben, und uns umsehen nach einerbessern und beständigem Behausung in denHimmeln. 2 Cor. s. Diese ist ein unver- ^"gleichlicher Bau aus GOtr, und bestehet ^in der göttlichen Klarheit, herrlichen Unsterb- ^

lichkeit,