Geistliche Briefe.
an GOtt, Unlust zu allem; rc. weil wieuns so und so elend finden, und anstatt derverhofften Förderung noch zurück zu gehenscheinen: wir denken aber nicht, daß die '1,.,Liebe zu uns selbst hinter dieser Larve stecke. ^Sey nur getrost, mein Bruder! Genug, Edaß dein innerer Wille nicht mit Vorsatz Eund Bewußtheit zustimmet, oder Gefallen ^hat am Bösen: genug, daß es dir zur Lastund nicht zur Lust ist, und daß dich all dein ^Jammer und Elend nur veranlaßt, dich in ^ Bwahrer Bekenntniß deines sichre« so vielnackter und vertraulicher in GOttes Schooß ^ Bzu ersenken und fallen zu laßen, in welchemallein deine gründliche Erlösung, und alles Välwahre Gut wesentlich zu finden ist. Siehe Mdich an als einen, der GOtt angehöret mit OLeib und Seele; demnach hat der HErr Mauch Freiheit, über dich, als über sein eigenes M?Gut, zu disponiren. Vergiß möglichst dich Hchselbst und das Bild des Bösen. Raisonnire Fsnicht über GOttes Führung, der öfters «Mdurch Koth sehend, und durch häßliche Seiferein macht. «lieg
Was du bei der Schöpfung anmerkest >dienet gar sehr hieher. Unsere Erde ist Ädeund entdecket sich ja wüst und leer, (ei- »Aligentlich ein confuses cksor) und mit lauterLinsterniß auf der Tiefe. Der lebendige ^Und lebendigmachende Geist hat seine sechs ^Tage, daß er schwebet, wie eine Henne ^über den Eiern, auf den wassern unserer Ni
Elen-