zis Geistliche Briefe.
gütige Direktion GOrtes so gefüget, daß ich ^Mit ihnen und ihrem werthen Hause noch in ^meinen letzten Jahren in eine so vertrauliche Äund heilsame Bekanntschaft habe gerathen xcsollen; so brauche ich auch alle Freiheit gegen ^7sie, herzlich geliebter Freund, und rufe ihnen Eim Geiste zu: Kommet, laßet uns dann denlieben, der uns zuerst geliebet hat! Ja, kom- Mmet, wir wollen jetzt redlich anfangen, für ^unfern GOtt zu leben, und ihm den kurzen ^und schwachen Ueberrest unsers zeitlichen Le- Wbensganz widmen! Denn so sehe ich die Sache Dan: Sie und ich sind abgenutzt, mein lieber §Freund. In Ansehung der Welt sind wirLmeriti. Ihre, der Welt Händel, gehen unsnicht mehr an. Es mögen die Tobten ihre ^Tobten begraben: wir folgen unserem süßesten ^Heilande nach, der uns zu sich und zu einerbesseren Welt berufen, und geschickt machenwill. Mit Einem Wort: mich deucht, das .Ende dieses zeitlichen Lebens muß der Anfang * ^eines ewigen Lebens bei uns werden. Ach,HErr JEsu! das wirke du doch selbst in mei-nem Herzen, und in dem Herzen meines lie-ben Freundes N. Amen! ^
Nun sollte ich noch bald vergessen, den ^Hauptinhalt ihres Schreibens zu beantwor- Hten. Ich versichere, daß ich alle Geneigtheit «in mir finde, ihrem Begehren, in Ansehung Ämeines Besuchs, ein Genügen zu leisten, ^wenn anders der HErr eine Thür zu auswär- ÜÜiftgem Besuch eröffnen möchte. Allein für
gegen-