Der 97ste Brief.
iH Daß die schönste Regeln vom SelbstvergessenlsG wenig helfen, wann GOtt wolle, daß wir^ UnS selbst sehen und fühlen sollen.
»s» Herzlich geliebter Bruder N.!
2' t^>ein mir Angenehmes, vom 4 ten dieses,id k ^ habe wohl erhalten. Ich habe dirs gakl/nl übel gedeutet, daß du von E. nichtwieder hieher gekommen, weil ich mir die^^sache davon schon so vorgestellel hatte, wied! ^lehe berichtest.
'. Mit N. will ich mit erstem der Sache we-m«! sprechen, so nachdrücklich als ich kann.
Inzwischen wird maus göttlicher Directwn? überlaßen müßen, und kannst du zum Vorausdennoch den Schluß der Rechnung mit des^ Heilandes Worten machen: Mein ReichW ist mehr von dieser Melk.iD Ich hatte ja, nach GOttes Willen, ge-wünschet, daß dein dießmaliger Besuch mitVergnügen und Beruhigung, nicht aber mitBedrücktheit abgegangen wäre. — — Ichhoffe doch nicht, daß die Ursache deiner Be-M« drucktheit an meiner Seite gewesen; einmal;> mit Wissen und Willen ist solches nicht ge-schehen. Mein Herz ist einfaltia gegen dich,so viel ich mich kenne. Halte nur in (GOttesZweit. L>. iu. LY. U Namen