Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
302
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Geistliche Briefe.

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Gebeths thue solches durch eine bedachtsame,einfältige, nackte Offenlegung in der göttli- ^chen Gegenwart eines solchen Freundes, dernicht flaktiret, noch vorrücket; zur Zeit derGeschäffte aber geschehe es durch ein einfäl- Mtiges Erinneren seiner Gegenwart, und durch ' ^einen friedsanien Blick, der eben das be- ,zeuget, nämlich: daß du ohne Vorbehaltund ewig sein seyest.

Dieser redliche Sinn, ganz GOrres zu Iwollen sepn, und rn keinem mehr ftch sel-ber ;u wollen suchen oder leben, muß beim «Gebeth und ganzen Wandel zum Grunde lies """gen; sonst ist alles ohne Kraft, ohne Frucht,und nur ein oberflächlich-gezwungenes Ding. »AWage dich ganz dabei, lieber Bruder! derHErr wird deine Kraft sepn.

Die Versuchungen anlangend, selbigemußt du nicht direct und mit Anstrengung Mbestreiten, sondern indirect; das Auge unddie Andacht davon ruhig, aber mit Wahr- W!heit, abwendend, und nur möglichst verach- «,ten, vergessen oder sriedsam leiden, was du inicht ändern kannst. Das sanfte Ansehen Ä!!des Gekreuzigten, wovon du meldest, ist einunvergleichliches Mittel wider alle Versu-chungen: Mallaval spricht davon p. i6s. E

Leere penlee eil 1^ inorr 6e; pen-lee; ,

l-e oceur s'absorbe en cer aKö xm/-/ant.