r§6 Geistliche Briefe.
so habt ihr, zwar nicht ihn selbst, doch an ^ihm etwas Liebes und Angenehmes, mit mir, Everloren, nämlich seine leibliche Gesellschaft;und dieser Verlust (auch mit Gelaßenheitgetragen) bringt Leiden. Das will ich dannthun: ich will euch des Hiobs Lobgesang vor- L"singen, mit der Erinnerung mir getrost nach- Mzusingen: Der HErr haes gegeben, der s O^Err hars genommen, der U7ame des U>äErrn sep gelober ! Ach ja! des HErrnName sey innigst und ewig gelobet, daß er Esuns diesen Bruder gegeben, welchen wir nicht Mihatten, da ihn die^ÄZclt noch hatte. Er sey DÜ!gelobet für alle Gnade, die er ihm gegeben ichauf alle Weise, bis ans Ende; und für alle MLiebe und Geduld, die er euch und anderen pHgegeben, während seiner Krankheit! Ja, H,igelobet sey der Name des HErrn, daß Er tickdieses Schäflein genommen, damit es vonkeinem Wolf genommen werden möchte! und chdaß er uns hat laßen sehen, daß er selbst und Wkein Fremder es weggenommen! Es ist also s«dieses Pfand nicht entnommen; der HErr ^hats in seine Hand und in Verwahrung ge- M,nommen, da wirs zu seiner Zeit mit unend- ^licher Freude wieder finden sollen. Und waswir auch Liebes und Angenehmes in seiner leib- tzjliehen Gegenwart verloren haben, das sey »auch dem HErrn mit stiller Gelaßenheit auf- Ggeopfert, und sein Name gelobet, der unsGelegenheit gibt, ihm was Liebes aufzu- U,opfern! ich.
Und