Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
293
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Hl. Theil. 9Zstcr Brief. 29;

!N jl, neuen Jahr zugewünschet hat. Sein allge-mch genwärkiger Geist des Lebens wird verhoffent-rtz lieh meinen herzlichen Wunsch überbrachthaben, und selbst alles Gute in unsern Her-, zen versiegeln! Was ich allererst gesagt, seym unsere Neujahrsabrede und Verbindung:Jeyc wollen wir anfangen, ganz für^ GVrr zu seyn. Vernunft, Fleisch und^ Blut sollen nicht mehr gelten im Rath.»I« Abgeschiedene, innige Herzenskinder wollens wir werden. Getreu ist er, der uns berufen»O hat, der wird es auch thun, und wir wollens

M ihn in uns rhun laßen.

ich-

Du fragest: Ob ich dich in dieseme M neuen, wie im verwichenen alten Jahr>>M dem Tod wolle übergeben haben? Aller-l«ckk dings, lieber Bruder! Eben weil ich dich«W jjebe, so verlange ich, daß du mit mir-Ä. gest sterben, um das Leben zu erreichen,^ Das mit Christo in GOtt verborgen, undein Anfang des ewigen Lebens ist. Wir sind^ dazu gesetzt, und mit Christo zu gleichemj § Tode gepftanzet. Ich halte nicht viel davon,7 daß man Sterbenden so viel Herzsiarkun-gen gibt, und dadurch ihre Noch und Ster-il ben verlängert. Nur frisch hinein! es wirdso tief nicht seyn. Wir kommen nicht zu"kurz. In GOtt werden wir schon reichlichH,! ersetzt finden, was etwa dem Fleisch an einemTheil abgehen möchte. Inzwischen solle»"7^ wir nur im abgespehnten Sinne bei ihm

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