292 Geistliche Briefe.
legenheit zu danken, und anbei sehen zu Älaßen, daß ich durch GOttes Güte noch k,lebe, wiewohl noch lange nicht wieder imGewöhnlichen bin.
Dem HErrn seyen unsere wenige Lebens- Pund alle Liebeskräfte wahrlich und auf ewig "Baufgeopfert! Lieber nicht leben und nicht Dseyn, als nicht für unfern GOtt leben und Mseyn! Unser Geist und armes Herz hat eine Wso mächtige, einerschaffene Beziehung und «nSympathie auf GOct, unfern seligen und tz-l,anbethungswürdigen Ursprung, daß, je rei- hjner, inniger und völliger wir uns ihm hin-geben , und Herz, Absicht und alles auf Zihn richten, desto mehr Leben, Weite und «Vergnügen werden wir inwendig erfahren,
O ja! sein reiner Dienst gibt allein wahre ^Seligkeit und Freiheit, die sonst keiner am Man andern Ort kennen oder finden wirb. gß
Nun, wohlan denn, mein lieber Bru- ^der! Laß uns jetzt anfangen, für GOttzu seyn, und unser Liebstes dabei wagen, ^in seinem Namen! O große Gnade! beru-fen zu seyn, einen solchen GOtt zu lieben,und ihm zu dienen. In deinem Letzter» Dvom sten pgssLro ersuchest du um einen «Neujahrswunsch. Nun, der HErr hatsgehöret, was damals, und schon vorher, «imein armes Herz dir, deinen lieben Ael- E«tern, deinem Bruder und allen übrigen ^Bekannten daselbst von Seiner Majestät zum Ä
neuen