Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
261
Einzelbild herunterladen
 

26r

- 4 -

A Der 8zste Brief.

» k^ch wollte durch diese Zeilen dich und deinbt N« ^ Haus herzlich grüßen. Seyd gegrüßetin der Kraft des Namens JEsu, der unsdem unlängst angetretenen Jahr in seinerMit Gnade erneure, und unsere Herzen mit seiner' Liebe aufwecke und beselige, um den kurzenWeg, der uns von der Reise durch dieseWüste noch übrig ist, ohne Umsehen undM ohne Schläfrigkeit fortzusetzen, ja so vielmehr zu eilen, und unser Ganzes daran zustrecken, je mehr wir vor Augen sehen, daßdas Ende aller Dinge und unsers zeitlichenLebens herzu nahet.

Ach weiß, daß JEsus uns liebet; undach! daß es alle Herzen wüßren, wie sozärtlich, wie so verwunderlich dieses in sichselbst höchstselige Gut seine Geschöpfe liebt!Aber eben das beuget und schmerzet michum so viel mehr, daß wir seine große GMt-teslwve nicht einmal mit der Ganzheit einerkleinen menschlichen Liebe beantworten,und durchs schädliche Hinabsinken ins Sinn«

Brüderliches Erweckunas- und Aufmunterung--

schreiten.

Vielgeliebte Brüder!

R r

liche