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Der 77ste Brief.
Brüderliches Aufweckungsschreiben.
D
Herzlich geliebter Bruder! i
§Meil der liebe Bruder mir eine Zeither so ^oft ins Andenken gekommen, so wolltemit dieser Gelegenheit doch herzlich grüßen,und mich nach seinem und .seiner geliebtenSchwester Zustand erkundigen Wie gehtsauf dem Pilgerwege? Halten wir unser seligesZiel noch unverrückt im Auge? Werden wir Ukauch matt oder verdrossen bei der Nacht, t
Kälte und anderem Ungemach? Plagen wir »
UNs auch 3veL un rerreur parncjue Lc louc/ iLnurile, (mit einer eitlen Furcht und vergeb-licher Sorge) wegen einiger Schwachheitund der Feinde Macht? -Ober, trauen wirsdem zu, der uns berufen hat? Will der liebeBruder mir mündlich Antwort bringen, wird ?mirs um so viel lieber seyn, *
Die lange und schmerzliche Krankheit, Uund den erfolgten Abschied unsers lieben tzBruders H. wird er vernommen haben.Selbige Umstände und deren Lonle^uenren ^haben alle meine Zeit und Kräfte erfodert;sonst hätte schon eher ein Grußbrieflein geschrie-den, denn mich deucht, wir müßen einander ^
ja