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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
229
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lll. Theil. 72ster Brief. 229

Hel V bös, leiblich oder geistlich seyn. Diese Ab-geschiedenheit macht den Geist GOtt undseiner unmittelbaren Wirkungen empfänglich,und daß GOtt in und mit ihm machen kann,tz^was ihm beliebet, und ist im Grunde ebenN. ^ das, was andere Ueberlaßung, Gelaßen-heir, oder auch Armuch des Geistes nennen.Ich nenne es eine Unannehmlichkeit des^Geistes; denn nur der Geist oder Grundder Seele kann in dieser Zeit dahin gelangen,k Der seelische und sinnliche Theil wird mehr

'' oder weniger berührt, ja muß in einigen

Stücken berührt werden, und sich der Dingeannehmen, und ist wohl eine Tugend. Z. E.Die Engel freuen sich über einen Sünder, derBuße thut; das mögen und müßen wir auch^ thun. JEsus weinte über die Sünder, ohneW, Nachtheil seiner Abgeschiedenheit: wir mögenmich auch über unsere und anderer Menschen Sün-sti h den trauren. Wir mögen und müßen, so-M, wohl in Ansehung anderer, als unserer selbst,«.Falles Böse und GOtt Mißfällige fürchten,und alles Gute hoffen und von GOtt begeh-A ren. Wir müßen GOttes Kinder und alleMenschen lieben: allein, wo wahre Abgcschie-M denheit befestiget ist, da gehet dieses Lie-M den, Hoffen, Fürchten, Trauren, Freuen rc.^ nur im Vorhof und seelischen Theil vor; esM-dringt nicht ein in den Geist; der ganzeW Mensch wird nicht so davon bewegt, wie

wirrt; es läßt kein hinderliches Bild zurucr;kjjj P ? der

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