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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
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Geistliche Briefe.

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rung uns alles zum Beßten dienen müße. ^Wir sollen indessen nur ihn wollen lieben,ihm anzuhangen begehren, viel bethen, so ^gur wir können, und gern alles thun, laßenund leiden, was wir glauben, ihm ange- ^ .nehm zu sepn: das klebrige gehöret ihm zu.

Und so können wir ungestört wandeln, ^und unser Heil von seiner Barmherzigkeit in NChristo erwarten. ^

Leide dann gern und ihm zu lieb die Be-ängsiigungen: dadurch kannst du jetzt GOttam beßten gefallen. Ein kleines Kreuzchen tra- .gen, oder sonst ein einziges Mal seinen Sinn ^und Willen brechen um GOttes willen, dasist GOtt gefälliger, als Offenbarungen ha-ben. Laß dich die Bilder im Kopf nicht stö- 4--ren; sie gehen dich nicht an, wenn du keinenGefallen daran hast: vergiß und verachte allesolche Gedanken; oder aber trage sie, als einKreuzchen, mit möglichster Ruhe und Beug- z«ssamkeit. Vor solchen Bildern zu erschrecken, EList der Mühe nicht wertst. Wer im Finsternwandelt, meynt bald dieß bald jenes zu seken, ^und wanns Licht kommt, stehet er, daß nichtsvon dem Gesehenen da ist. So bist du jetzt --auch im Finstern; darum traue allen furch- «ßniterlichen Vorstellungen nicht, welche wohlaus einer bloßen Verstellung des Leibes und PjGeblüts entstehen können. Unser guter GOtt 4 ;ist uns auch im Finstern nahe. Er stehet zu, Wwie wirs machen, und ob wir wollen aushal-ten? Laßet uns dann im Glauben an diese A