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Geistliche Briefe.
erfodert dieser Dienst der Kranken bisweilen ^was zu viel Attention; allein da ich ohne undwider mein Suchen darein geführetbin, auch v"die Vorsehung es so füget, daß ichs noch so Eumsonst habe hingeben können, wodurch an- Edere glauben, daß sie gedienet werden, so ^darf ichs noch nicht so gar dran geben. M
Uebrigens, wir mögen dieses oder jenes ^thun, mit den Händen was arbeiten, odernicht: es muß dabei bleiben, was dem lie-den Bruder Num. 7. in den verzeichnetenLehren ist eingedruckt worden, nämlich:Mein Werk ist nichrs anders, als aufGOrr zu sehen, ihn anzuberhen und ihmzu dienen; für meines Leibes )77othdurfcsorger mein HErr. Dieses ist unser LrZon §(Hauptwerk,) das Aeußere unser ?ererZon ^(Nebenwerk;) oder besser gesagt: Dieses ^Hauptwerk soll all unser Aeußeres immer mehr Mdurchdringen, beseelen, und mit zum Haupt- Mwerk machen; wozu dem HErrn unser Gan-zes ergeben bleibe! ^
Ich gestehe es, daß ich weitläufig schreibe:ich dachte an nichts weniger, wie ich anfing. W lDie Materie führte mich so auf dieses und ^ "kjenes. Der liebe Bruder kann alles prüfen, ^und was ihm gut deucht, daraus behalten. ^Die Salbung lehre und führe uns in allenvollkommenen GOtteswillen! B«
Dem l. Bruder T. den ich herzlich grüße, ^schicke ich hiebei die verlangte Kupferstiche. — v,
Nun ^