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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
192
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ly2 Geistliche Briefe.

Er erfüllet uns; Er will als Freund m uns Alwohnen. Wunder! daß wir an was anders G''denken können. In ihm, aus Respect ge- bgen ihn, und ihm zu gefallen, sollen wir O'uns selbst und die Kreatur da lasten und Mvergessen, und uns, mit allem unserm Jam- e?mer, in dem Meer seiner Liebesnahheit ver-lieren. «z ß

Daß deine Vernunft allerhand, auchatheistischer Eingebungen fähig sey, wundertnuch nicht: wir wollen nicht darnach um- ^seyen. Die Reden der Narren muß man ' ^nicht beantworten. Wenn man so just un- yter rohe Leute in die Herberge kommt, schicktman sich, und gehr heraus, so bald mankann. Es ist wahr, du hast noch keine reineLiebe zu GOtt: wo hat man aber danndie thörichte Kinder, die da heulen, weil sienicht Männer sind? Sauge nur frei, sowirst du größer werden. Es fehlet dir undmir noch wohl ein Mchreres; und doch binich nicht bang , daß GOtt uns nicht weiter dehelfen sollte. Laßet uns aber besser daheim lubleiben, und wann wir etwa mit, oder lei-der! ohne Erlaubniß ausgehen, doch alsbaldwiederkehren.

Es ist wahr, ich sagte letzt, daß, wenn Mdu ein wemg stille wärest, du dann durchdas Gesicht deiner selbst matt und muthlos «»würdest; sonst aber, wann du nicht eben «ststille wärest, noch so ziemlich Muth hättest: AIvergiß aber nicht, was ich dabei sagte: Ich

hätte z,