Ig6 Geistliche Briefe.
keine Entschuldigung bei den Ungläubigenübrig. GOtt zwingt aber niemanden. Er Mbeut den Glauben an jedermann; (Actor. 17,z i.) und da hat der Mensch die Freiheit, ja «Voder nein zu sagen. Uebrigens so hat derje-nige eigentlich einen rechten freien Willen, Wwer seinen Willen völlig in GOtt übergeben Mund verloren hat. Ein Fisch kann frei liegen klAaufdem Land, und hin und her springen; erist aber nirgend frei als im Wasser. Was «icheinem Fisch das Wasser ist, das ist GOtt Aunserm Geist. Wer seinem eigenen Sinn, «GeTrieb und Willen folget, grob oder subtil, M lder ist ein gefangener Sclav. Auch die Kö- Wi-llige der Erden sind in der Natur so wenig dNfrei im Willen , als ein Gefangener auf der HmCitadelle. Unser Geist und unser Wille lebt ksmüberall im Zwang und in der Presse, bis daß Wer sich gründlich in GOtt übergibt und wieVerlierer; denn dazu sind wir geschaffen; darum Wsind wir alsdann auch recht frei, wohl und nmselig. Amen, das werde in uns wahr! Ich,
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Uebrigens, lieber Bruder, so ist es um O,nöthig, ja oft schädlich, wenn die Seelen lich rden Unterschied der Stände so genau wissen. sHEs bedarf davon nicht viel Redens. Werandern einige Anführung geben soll, dem sjHkanns wohl bisweilen zu einiger Nachrichtdienen; allein er muß andere nach keinem aitzeinzigen Concept führen wollen, gleichwie D,auch GOtt die Seelen gar nicht nach einer- ^