182 Geistliche Briefe.
nicht in einem kleinen Briefe thun, und ge-, ?schähe füglichec mündlich.
Der Stand der Buße, des Gesetzesund der Zug des Vaters ist überhaupt einer- Elei, weil eins sowohl als das andere eine „Zubereitung zu Christo, zur Wiedergeburt, B""oder zum Stande des neuen Bundes ist.Bisweilen ist aber doch ein Unterschied darin.
Ein Mensch, der durch die harte Besirafun- ^gen, Anfoderungen und Angst seines Gewiß ^sens gedrungen, in seinen eigenen Kräften ar- ^beitet. Böses läßet, und Gutes thut, umsein armes Gemüth zu beruhigen, der stehet Meigentlich unterm Gest y. *) Wenn ichs abereinen Stand der Buße nennen soll, dannmuß eine mehrere Beugung und Zerknir- Nschung, begangener Sünden wegen, dabei >Kseyn: und je mehr dann die Seele, in Erkennt-niß ihrer Sünden, Elenden und Ohnmacht,nach der Vergebung in Christo, und nach j miseiner einwirkenden Kraft und Gnade zur WErneuerung des Herzens seufzet und sehnet, Mdesto eigentlicher könnte mans den Zug des kt,Varers nennen; wiewohl diese drei Namen, Awie gesagt, überhaupt einerlei bedeuten, und Eladie Sache ist auch oft beisammen. lO
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) Röm. 7. vom 7ten Vers an beschreibt Pau- «.s,lus den Stand unterm Gesetz, Vers 24 könn- . -te man Buße nennen. Im letzter» Vers ist ^ein Zug in Christo. Diese Note ist auch ^von dem sel. Autore.)