Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
173
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HI. Theil. 58ster Brief. 17;

Könnt ihr nichts thun und finden, das ihmgefällt, so traget euer Elend und Unvermö-aus Liebe zu ihm. Er ninunt dieseMei Absicht der Liebe an, auch mitten in der>st Dürre und Dunkelheit; das erkennet man^ zu seiner Zeit. Schreibet dem HErrn nichtsvor, sondern schmieget euren Willen desMi! Gemüths (auch wann der Naturwille wider-M strebet) süßiglich in seinen untadelichen Lie-«ch deswillen und Wege über euch. Ihn undKG das Ewige über alles lieben und anhangenßliki zu wollen, ist der Grund und das Ziel euresMM Verlangens, so seine freie Liebe in euch gele-W gek: dieses ist genug. Machet weiter keine, Ä«! Prätensionen, was der HErr euch geben,kG> und durch welche Wege er dieses Ziel in eucherreichen soll. Uebergebt euch ihm unbedingt,ti h und laßet ihn mit euch machen, so wirdsgut gehen!

»W In einem eurer Briefe meldet ihr: Daßihr euch gar selten G(l)tres heilige Ge-BV« genwarr könnet zuwege bringen, wirk-B'Ä samer Meise, zu gewisser Zeit und Stunde.qB GOtt ist uns unveränderlich gegenwärtigM in dem süßen Namen JEsu, als unserAs GOtt und höchstes Gut. Das fasset derM Glaube über allen Begriff und Empfindung,M! kehret sich innigst zu diesem Liebeswesen,übergibt sich ihm, verehret und liebet diesenanbethungswürdigen Freund, und erwartet.Di»- alles von seiner unendlichen Güte. WasM- aber anlangt die Empfindung, oder sonder-'Dm bare