m. Theil. 27ster Brief. 8)
gewiß weiß, daß die ärmste Kinder und elen«
^Ditzeste Sünder, wann sie in der Zuflucht zuDH der großen Gnade in JEsu sterben, es ge-Wir trost wagen können : so muß ich doch ge-'Ästchen, daß ich dich und mich gern mehrAch geheiliget sähe, ehe wir in jene Welt hineinM gingen. Nun sey der HErr gelobet, derM uns noch Zeit dazu zu vergönnen scheinet!^ An seiner dazu nöthigen Gnade sollen wirnur gar nicht zweifeln.
Ich vertraue, unser guter Meister wird§/» dich in der Schule der Krankheit noch wasgelehret haben. Hat er dir auch deinemanche Fehler gezeiget, ep! da werde nichtkleinmüthig über, sondern erkenne solches als^ große Gnade, und bleibe, als ein Kind," unverrückt zu seinen Füßen, bis du gebessertwirst; denn in ihm muß alles gesuchet und. gefunden werden. Braucht er auch sonst^ jemand, als einen Untermeister, um uns um, sere Fehler zu offenbaren, oder fort zu helfen:
l. o! das sollen wir auch mit Freudenthränen
als Gnade erkennen, und es als vom Mei-"?!! stcr selber annehmen. Wer sich wohl kennet,^ der gibt sich ganz in GOtt über, und ver-^ läßt 'sich gans, und so wird er gründlicheHülfe finden. Wer sich selbst nur so halberkennet, der gibt sich auch nur halb anGOtt über, und wird nirgend beruhigetD noch gebessert.
M Nun ich grüße und küsse dich im Geist,und bitte GOtt, daß er dich so abgeschieden-i §5 von