III. Theil. 2;ster Brief. 8z
und Begierden, sondern übergebet euch, durch) eine freie Wahl, aufs neue GOtt zu Knechten^ und Mägden in seinen Gehorsam ewiglich; sowird er euch halten, wie seine Sohne und» Töchter. Ach! dieß ist nicht so ein bloßesSagen, sondern wesentliche und unsterblicheSeligkeit, so euch dieß ewige Gut herzlichgern gönnet und giebet.
^ Der Weg zu GOttes Herzen stehet euchoffen, in dem gesegneten Namen IEtus: abers es stehet euch auch der Weg zur Welt offen.'' Von beiden Seiten werdet ihr gelocket wer-dm, aber keiner wird euch zwingen. Sobedenket euch denn nun nicht lange! BeidenHerren zu dienen, gehet nicht an.' Macht jetzteine solche Wahl, daß GOtt und Menschensehen mögen, wem ihr angehöret, und daß^ ihr auch einmal euer Haupt mit Ruhe nieder-Mk legen könnet, wann ihr den Ueberschritt rhunMp mäßet, den euer Vater jetzt gethan hat.MN Könnte derselbe euch noch einmal aus derWt Ewigkeit zusprechen: denket, was würde erM euch rakhen? Würde er nicht sagen: Ach!W' meine lieben Rinder, bücer euch vor dembetrüglichen Blendwerk der Welt! Trach-!>>D ree nur eure Seelen zu versorgen, undkssB Gd)kt mir ganzem Kerzen zu dienen,wenn ihr auch darüber von aller Weltgehastet, und zu blutarmen Bettlern wer-den solltet; denn GDrtes Liebe und Ge-meinschaft ist allein ein wahres Gut zuK nennen, rc.
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