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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
77
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III. Theil. Lzster Brief.

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bethungswürdig, und eitel Güte. Er selbsterhalte in dir den kindlichen Glauben, daßauch dieser Läuterungsweg eitel Güce, undkein Zorn sey. Will die Natur ein andereseinwerfen, dann laß den Geist mit JEsusagen: Sollt' ich den Reich nicht rrmken,den mir mein Varer gegeben har!

Dieser unser JEsus hat für uns den Zorn-kelch getrunken in seinen allerhöchsten Leiden,darum leiden wir, die mrs ihm ergeben, keineeigentliche Plagen und Strafleiden, sondernwir werden gezüchtiget zu unserem Nutzen, da-mit wir seiner Heiligung theilhaftig werden.Er will uns klein und rein machen, damitwir ihm gefällig werden. Er will uns vonaller Stütze in uns selbst und allem Geschaffe-nen immer mehr abhelfen, damit wir uns ihmgründlich und lediglich überlaßen, und in ihmallein unser ganzes Heil suchen. JEsus wirddich nicht allein laßen, sondern dir mit seinerunterstützenden Kraft innigst nahe bleiben, umden Geist zu stärken und durchzuführen mitGeduld, Glauben und Liebe; wie ich solchesvon Grund des Herzens von ihm bitte undbitten werde.

Sollte es mit dir zu einem Uebergang indie Ewigkeit kommen, ol so steh nicht umnach dir selbst, weder nach deiner Treue nochUntreue; denn du hast nichts in dir als Sün-den und Elenden; sondern laß dich, mit ge-schlossenen Augen und kindlicher Zuversicht,als eine nackte Sünderin», die nichts als

Gnade