Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
65
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HI. Theit. ryter Brief. üz

^«i bartich erleuchtet, gestärket, befriediget und,M wie im Schlaf, geheiliget, und zwar auf eineunverstellte gründliche Weise; weil der Ein-druck von GOttes Gegenwart, Hoheit, All-llAt« gemigsamkeir, und Vollkommenheit sie allge-mach durchdringet, von allem abgewöhnet,M und alles in ihren Augen und in ihrem Her-OK zen klein und gering machet, was dieserNO GOtt nicht ist.

M t 4. Ist nun die Seele in dieser ihrer Uebunggetreu und beständig, so segnet GOtt ihrelüH Arbeit; kommt ihr darin zuvor, und begeg-net ihr mit seinem Zug in ihrem Herzens-Md gründe, und gebeiinen Eindruck seiner innfieN gen Nahheit, Liebe, Allgenugsamkeit und D göttlichen Vollkommenheiten. Es will sichI. W zwar mit ihr gar nicht mehr schicken, daß sieMo diesen GOtt und dessen Vollkommenheiten mitW der Wirksamkeit ihres Verstandes, so vonW Stück zu Stück, mit Unterscheidung betrach-eM ten, und sich dabei aufhalten kann: dennoch,M wenn sie sich einfältig bei ihrem Herzen hält,so findet sie da einen allgemeinen und geheimenEindruck von GOttes Nahheit, Hobeit, LiebeM» und Allgenugsamkeit, der zwar, wie gesagt,ganz geheim und gleichsam undeutlich scheinet,doch aber mit einer verborgenen Kraft gepaa-M ret gehet, wodurch die Seele gar sehr abge-D zogen und abgeneigt wird von allem Geschaf-E !< fenen und Vergänglichen, um sich mit diesem,M ihrem GOtt zu vereinigen, und sich nabe beiihm zu halten. Hier nun, hat die SeeleZweit. B. m. Th. E nichts