III. Theil. lyter Brief. 59
EHch ob ich gleich nicht mehr weiß, welchergestaltich die Sache damals eingesehen habe.
Ich kann dann jetzt sagen, daß man haupt-sächlich auf eine siebenfache Weise GOtt inMn> Christo allein ansehen, und sich selbstvergessenkann und muß; und es jedesmal (doch mitsehr merklichem Unterschied) die Erfahrung-^lehret, wie dadurch alle Tugend und allesGute gewirket werde. Man thut solchesr) suchender Weise; 2) empfindlicher Weise;z) übender Weise; 4) einfältiger Weise;;) beschauender Weise; 6) überlaßender Wei-M-se; 7) wesentlicher Weise, nachdem eines je-»M den Zustand und Führung ist; und ein jederd muß nach seinem Stand und Führung zuWerk gehen, ohne sich darum zu bekümmern,M> ob sein Stand hoch oder niedrig sei), weil derStand, worin uns GOtt haben will, dervollkommenste für uns ist.
M» I- Im Grande der Buße, es sei), im Anfang oder nachher, wann die SeeleKM ihre Sünvenwunden, Druck, Angst undUnruh im Gewissen fühlet, wegen AhndungW göttlicher Gerechtigkeit, nach welcher sie nichts»h anders als Finsterniß, Tod und Verdamm-M niß vor sich sichet: da ist kein besserer, jakein anderer Rath noch Ausweg für die See-le, als daß sie sich selbst nicht ansehe, son-dem GOtt in Christo allein, soll anders^ ihre Wunde geheilet, und alle Tugend in^ . ihr