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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
49
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m. Theil. I5ter Brief. 49

krost, und immer fort, mein Bruder! DieNitz edle Leidenszeit ist kurz. Wir mäßen sol-Mch (hx jm Glauben köstlich schätzen, und weder,, uns selbst, noch die Kreuzchen viel besehen,sondern uns nur bücken, und immer aufI,MW GOtt vertrauen. Ich Habs auch, die mehr' K bk reste Zeit, von vielen Seiten, so dem HErrnW W allein bekannt ist. Erpresse von solchen Mate-M Äh rien etwas zum Trost suchen und lesen wollen,U achte ich unnützlich, und bisweilen schädlich.GOtt läßt einem bisweilen wohl etwas unge-sucht Vorkommen; und da nimmt mans ein-M A fältig an. Wer in den Artikel vom Leiden recht^ hineinkommt, kanns selten mit andern reimen,wovon er liefet. Das Gebet!) ist eine gute.... Retirade; selbiges etwas zu verlängeren,gehet auch an, nur muß man im Gebeth, GOtt kindlich zum Vorwurf haben, und

h nicht vorsätzlich sich selbst und seine Leiden.

,Wir mäßen uns GOtt schenken, und sodannMM? vergnügt seyn mit ihm, und mit dem,was wir gegenwärtig haben, vergnügesage ich, denn alle Unvergnügtheit machetdüster und mürrisch, und eine Vermittlung. WB zwischen GOtt und uns. Der innere Grund-Wille aber kann vergnügt seyn, und ruhig,'Wj« mit GOtt einstimmen, und die Natur dochru eben der Zeit das Gegentheil fühlen; dasmuß man auch ruhig leiden.

Mülheim, am unschuldigenKindleinstag, 1740.

> Zweit. B. ui. Th. D Der