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Geistliche Briefe.
nicht nach deiner Schwachheit. Was kannGOtt nicht, dessen Kraft in der Schwachheitmächtig seyn will? So sey dann immerhinso schwach, als ein Wochenkind. GOttesKraft fey deine Wiege, darin liege so unbe-kümmert , als wie du erst dieses natürliche Al-ter hattest. Sage doch: wer hat damals fürdich gesorget? Wahrlich, der allein, dersauch jetzt so gerne thut; dem überlaß dich dannganz, den liebe, und sey versichert, daß duihn alsdann recht liebest, und daß du alsdannrechtschaffen Gutes thust, wann du dasBöse, von Außen und Innen, mit Friedenund Vertrauen leidest. Daß dir GOtt sol-ches gebe, wünschet, nebst herzlichem Grußauch an deinen Mann und liebe Schwester N.,
Dein
Mülheim,den z. Nov. 1740.
schwacher Bruder.
llM
lichei
mer
Der