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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
Entstehung
Seite
93
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des fel. Gerh. Tcrskeegen. 9Z

^ ganz allein Vergebung und Gnade zu findensei). Er sagte aber auch: wenn sie gründ-W, lich Friede mit G-Ott haben wollten, so

-E« müsiten sie nun auch ihrem Heilande, sei-

ik d« «er lockenden und züchtigenden Gnade gehor-

sam werden. Sein ganzes Gesuch ging da-, * hin, daß der Geist JEsu in den Herzen Herr-

Mil, sehen und leben möchte. Menschenwerk, die

llfö Seelen zu bilden und einzuschränken, war

M ihm ganz entgegen, so, daß er oft sagte:

sie,«- Wer mit Seelen umgehet, muß seyn wie

imii ein Kindermädchen, so das Kind am Leit-

, band hält, und solches nur vor Gefahr und

ihm, Fallen bewahret, sonst aber dem Kinde sei-

nen freien Gang läßet. Fuhren Seelen inihrer Erkenntniß und in ihrem Wandel zuM. lck«cht darüber hin: so wußte er auch diesen

W mit vieler Weisheit und Sanftmuth ihre

Or Fehler zu entdecken, und ihnen GOrr und die

Heij Ewigkeit recht wichtig zu machen. Wann

Mz er in kleinen Gesellschaften kindlich-gesinnter

lv und GOtt ergebener Seelen sich befand: so

, zq schien er in seinem Element zu seyn. Er war

A alsdann sehr liebreich und offenherzig; und

nB wenn ihm etwa durch eine Frage der Weg

gebahnet wurde: so floß sein Mund ganz, B über von göttlicher Weisheit; alles war vol-les ler Anmuth und Kraft, auch so gründlichund bündig, daß man auf alles Ja undM Amen sagen mußte. Er unterhielt die Ge-sellschaft immer mit einem guten und gott-seligen Gebräche, wozu er oft natürliche

Dinge,