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Lebensbeschreibung
„daß es ein göttlicher Ruf sey. Man wollte„nurs aber nicht verbieten, sondern sagte nur:„der Zulauf sey zu groß. Ich antwortete:„Ich heiße Niemand kommen, werde aber auch„Niemand heißen wegbleiben. Endlich so woll-„te man mich wohl Sprechen laßen, aber N.„und andere nicht. Ich halte mich stille, bin„auch nicht um meinetwillen, oder weil man„mich hätte rufen laßen, sondern freiwillig,„und um ein Nebel zu verhüten, das für andere„geschmiedet wurde, zur Obrigkeit gegangen."Den 2olen Aug. 1751. ^
In einem Weilern schreiben an dieseFreundin» meldet er Folgendes: „Noch muß„ich euch was Besonders erzählen. Des andern„Tages, nach Abgang meines jüngsten an euch,„sandten die Freunde von C ... d ganz un-„vermuthet eine Kutsche an den Rhein, um„mich abzuholen. Weil ich nun ziemlich schwach„und auf dem Bette war: so sandte ich den„Freund S. mit einem Brieflein dahin, und„ schlug es gänzlich ab. Da kamen die Freunde„mit der Kutsche bis hieher, und ich mußte„deö andern Tages resolviren, dahin zu reisen.„So bald es nun ruchtbar ward, daß ich in„der Stadt sey, kam das Consistorium derMennoniten zusammen, ohne daß ich davon„wußte. Sie sandten dann ihre beide Prediger„zu mir, und ließen mich ersuchen, einen Tag„zu bestimmen, wann ich in ihrer Kirche predi-gen wollte, denn sie wußten, daß ich nicht„ über den Sonntag bleiben wollte. Dieses Er-suchen kam mir, wie ihr leicht denken könnet,„fremd vor; gleichwohl resolvirte ich in GOttes„Namen, es als einen Wink von seiner Hand„anzunehmen. Des Mittwochs Morgens, als„den 2;tcn Aug. kamen die Prediger und beglei-teten mich nach der Kanzel. Wie ich in die
„Kirche
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