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des sel. Gerh. Tcrsteege«.
„oder ich muß nach auswärtigen Orten schrei-„ben, ic " Den yten April 1751.
Anderswo läsiet er sich also vernehmen:
„Es Ist mir seit meinem letztem so wunderlich„und sonderlich ergangen, daß ick, nicht chen-„der, als heute auf euer Angenehmes vom„yten Jul habe antworten können. Wie meine„Reise nach dem L. abgelaufen, die, wegen„dem starken Zulauf der Menschen, eine Woche„länger gewähret hat, als mein Vornehmen„war, werdet ihr zum Theil mündlich vom„Freund S. vernommen haben. Ich habe da„gegen meinen Sinn, auch verschiedene Male„öffentlich sprechen mäßen. Nachdem ich hier„wieder zurück gekommen, war ich auf ein„Mittel bedacht, mir die Last was zu vermin-„dern, und machte deßwegcn die Einrichtung,„die Versammlung, wenn es der HErr so ge«„ben würde, alle vierzehn Tage zu halten; da„ich sonst sprechen mußte, so oft nur Men-schen kamen. Weil nun aber die Menschen in„ihren Gedanken, die Zeit wissen, wann ich„zu sprechen gedenke, so macht dieses den Zulauf»so groß, daß ich damit verlegen bin Den„Tag nach Fr. S. Abreise von hier, sing der„größte Zulauf an, so daß ich nun doch noch„zu wenig Platz habe, ungeachtet ich bei sechs-„hundert Menschen unterbringen kann, indem„die Leute fünf, sechs, und mehr Stunden„weit, mit großer Begierde herbei gelaufen kom-„ men. Man hatte bereits unsere Obrigkeit sehr„ins Harnisch gebracht, welches doch nun wie-„der vorüber ist. Ich sagte zu unserer Obrig-„keit: Findet ihr Freiheit ln »urem Gewissen,„mir das Sprechen zu verbieten, so finde„ich Freiheit, euch den Augenblick zu gehör«„samen; welches ich nicht thun wurde, wenn„ ich bei mir selbst eine Gewißheit davon hätte,
»daß