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Bd. 2 = Th. 3 (1799)
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des sel. Gerh. Tersteegen.

frommen sterbenden Prediger, tief gerühretworden. Bei solchen, und unstreitig weitstiw mehreren, Veranstaltungen der weisen Güte,ciU empfand er so starke Gnadenzüge, daß er seineM Sinnesänderung sehr ernstlich suchte, undÄE deßwegen ganze Nachte mit Lesen, Bethen,ad, und guten Uebungen zubrachte. Der folgendeWc Umstand scheint vornehmlich seiner Seelenheilsam gewesen zu scyn. Er ward einmal^ nach Duisburg gesandt; in dem DuisburgerWalde überfielen ihn so heftige Colikschmer-i ^ zen, daß er nichts als den Tod vermuthete.Er ging ein wenig aus dem Wege, undbath GÖtt herzlich um Befreiung von diesenSchmerzen, und um Fristung seines Lebens,damit er Zeit haben möchte sich auf die Ewig-en T keit gehörig zuzubereiten ; hierauf verschwandeni- die Schmerzen auf einmal, und er ward aufsn kräftigste bewogen, sich dem so guten und^ 7.. gnädigen GOtt ganz zu übergeben, ohneden mindesten Vorbehalt.

Er verwechselt die Raufmannschaft mit einem^ , stillern Gewerbe.

' Um diese Zeit ward ihm die gänzliche Nich-. < tigkeir aller irdischen, vergänglichen Dinge,und das große Gewicht der ewigen.und himm-lischen, sehr klar entdecket; er bemerkte zu-., gleich, daß die Kaufmannschaft und der bestän-... dige Umgang mit allerlei Menschen ihm viele5 - Zerstreuungen verursachte, und ihn an dem. Wachsthum in der Gnade hinderte: deß-

(a) 4 wegen