II. Theil. Ilster Brief.
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der HErr, der uns erlösen könne und werde;ein ander Mal fallen sie wieder heftig an,damit wir nicht sicher noch vermessen werden;du hast davon schon etwas erfahren.
Der Kampf wider diesen Feind muß son-derlich in der Kraft des HErrn, und mehrdurch Leiden und Meiden, als durch vielesThun geschehen. Eine wohlgeordnete Mä-ßigkeit ist wohl anzurathen, wie auch eineEntziehung aller Gelegenheiten, die wirerfahren, daß sie uns Versuchungen verur-sachen, oder Bilder eindrüeken, die uns nach-mals Versuchungen erwecken können. Dieäußere Einsamkeit ist bei diesem Kampfzur einen Zeit sehr dienlich, zur andern garnicht; und darnach lernet man sich richten:die innerlichen Mittel aber mäßen hier, wieüberall, das meiste thun. Die geringsteSelbstgefälligkeit, sonderlich wenn man an-dere dabei gering achtet, muß wissentlichnicht geheget werden, oder GOtt züchtigetuns durch solche Feinde, die uns könnenklein machen: sich selbst aber gering schä-tzen, und besonders sich innerlich, vor GOttund in dem Licht seiner Wahrheit, wacker ver-nichtigen laßen, davor muß dieser Feind fliehen.
Die Kleinmüthigkeit nutzt hier aber auchgar nichts; da will uns der Feind gern hin-ein bringen, nur damit wirs aufgeben mö-gen, und er inzwischen den Meister spiele.Keineswegs! Vertraue unendlich auf GOttin dem süßen Namen JEsu, auch mittenEez unter