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Geistliche Briefe.
zu kommen. Wenige, ach! wenige laßenmit den prophetisch-mystischen Thieren (Ezech.i, 24. und 25.) ihre Flügel sinken vor derGegenwart des HErrn; ich will sagen: ihreherbe Willens- undNaturkräste in geist- undgöttlichen Dingen, um dem HErrn allein zufeiern in seinem heiligen Tempel, in der Stilleund Heiterkeit, die er selbst wirket. Ach duunser nabes und einziges Gut! was sindwir, daß du uns läßest also zu dir nahen?wir geben uns dir hin, weil du es sowillst, wir wollen nicht vermessen seyn,und vor deiner Gegenwart selbst was ma-chen. Sinken wollen wir, durch deinenZug, in die Sanfrmurh, Demukh undLeldenrlichkeit eines Herzenskindes, da-mit du uns besitzen, und dein göttlichesLeben und Tugenden uns unvernnschc ein-flöjsen mögest!
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Das ist auch dein Sinn, meine Schwe-ster! und in diesem Lande der Abgeschieden-heit begegnen und umfassen wir einander imGeiste öfters, und da werden wir umfassetvon der Liebe GOttes in JEsu, und von sei-nen ewigen Erbarmungen. GOcr wider-stehet den Hoffarcigen, die noch so viel ha-ben, können, wollen und machen, aber dendemürblgen Herzenskindern gibt er Gnade;und mehr begehren sie auclss nicht, weil siebefinden, wie sie in dem lauteren Gnadengrundalle Heiligkeit besitzen, ob sie cs gleich nicht,
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