Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
420
Einzelbild herunterladen
 

420

»«!

Der i4Zte Brief.

Von inwendiger Abgeschiedenheit und Willenlos-heit, und daß GOtt der Seele darin sein Le- "ben und seinen Frieden erst »«vermischt ein-flössen könne. Ot

Mein ZEsu! segne die liebe Schwe- ^ ^ster mit der Ueberschattung dei-ner göttlichen Liebeskraft, und 2besitze sie ganz, Amen!

In diesem IEsu herzlich - geliebteSchwester!

HM

D

Wi

c>ch will dieses Blatt nicht anfüllen mit An-führung der Ursachen, warum deine beideangenehme Briefe, vom iten April und zotenMai, nicht eher beantworten können. Genug!daß unsere Gemeinschaft im Geist bleibet,und du auch zufrieden bist, daß ich in Beant-wortung deiner mir allzeit angenehmen Briefe,der ungezwungenen Neigung meines Gemüthsfolge, und wie es etwa die leibliche Schwach-heit zuläßet.

Aeußerlich bin ich noch im sonst gewöhn-lichen Stande, das ist kränklich, mit mancher-lei Abwechslungen, und wann ich auch einenTag oder Stunde einige Munterkeit in der

Natur

W

O

Ue>

skr

Wir

dkl

1

Ikiil

G

lill!