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Der i24ste Brief.
Vom Nutzen und Schaden der Bilder.
Vielgeliebter Freund und Bruder!
Muer angenehmes Brieflein habe behörig em-^ pfangen, und sende, folgends Begehren,
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ein veroorgcnes Leben und ein Blumen-
gäerlem. --Ich wünsche von Herzen,
daß des Bernieres Bildniß bei vielen das aus-richten möge, was es bei euch, durch göttlicheSchickung, gethan hat, so würde ich in meinerAbsicht nicht gänzlich betrogen werden; denneinmal hats euch doch Anlaß gegeben, dasBüchlein selbst einzusehen, welches eben derZweck war, nämlich durch ein solches Lock-aas die Jifchlein glücklich zu fangen.
Sonst sind die Bilder gewißlich nur Bil-der, und kein Wesen. Sich dadurch zumWesen leiten zu laßen, ist GOttes gütigeAbsicht; mit Herz und Sinnen aber daranhangen bleiben, ist Eitelkeit und Abgötterei.Aber die lebendige oder leblose Bilder der Hei-ligen sind diesem Mißbrauch nicht allein unter-worfen : alles sichtbare Wesen dieser Welt,auch wir selbst und unser armes Leben, sammtalle dem, worauf unser Sinn, außer G2)reund Sem Ewigen, fallen mag, ist alles nur
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