Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 2 (1798)
Entstehung
Seite
367
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II. Theil. i24ster Brief.

Z67

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<jn gebrechlich, unbeständiges, aber leicht ver-lockendes Bild und Gemälde. Die Narbenbleiben dabei stehen, und opferen ihr Herz,Zeit und Kräfte einer schnöden Eitelkeit auf;die Weisen aber gehen gebückt vorbei, undsehens kaum an r Cor. 4, t 8 . GDrr allem,ferne ewige Güter und Wahrheiten (wo-von wir doch von Natur so geringen Eindruckhaben) sind nur wesentliche und recht großeDinge. Ueber einen kleinen Augenblick wer-den wir solches mit offene. Augen und höch-stem Nachdruck sehen, wann uns der Vor-hang, der uns die Ewigkeit verdecket, weg-sallen wird; doch mag solches auch noch beiLeibes Leben gescheh n, wemr wir uns, mitwahren. Ernst, auf das-Ewige legen.

Muntert euch dann mit mir dazu auf,mein werther Freund! ' Kr haben schon soviel Zeit verschlafen. Der GOtt, der unszu allem so gerne sorthelftn will, ist uns un-aussprechlich nahe, in dem Namen IEiu.Wohl dem, der alles verlieret, um nur dicjesEine zu finden! Ich hoffe, eurer in meinemarmen Gebet!) mit eingedenk zu seyn. Betyetauch für mich!-Verharre

Euer

Mülheim,den 4. Junii 17 Z 7 «

geneigter Freund undBruder.

Der