II. Theil. i2Zster Brief.
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änderen, und doch thut ers nicht allein nicht,sondern eben seine Freundeshand ist es, wel-che dir die Leiden darreicher, weil er nicht deinempfindliches und zeitliches, sondern dein wah-res und ewig bleibendes Gut und Wohlstandsuchet.
So leide dann, weil es derHErr will,chsti'chnd wie er es will, von Augenblick zu Augen-blick; besiehe aber und beurtheile deinen StandMp,!nicht zu genau: die Verwirrungen und Fin-iak Z^stermssen laßen dir nicht zu, ihn gebührend zuWHMeurtheilen. Ich bin darüber beruhiget; esckch ist da nichts zu fürchten. Wandle in derFreiheit, als eine, die weggegeben ist in eines. , andern Hand. Du willst nicht sündigen,
V« sofern GOtt lauterlich lieben und verherr-OMp lj^n; besiehe aber nicht zu genau und immer,Mw ob du das eine oder das andere thust, oder ge-« than hast. GOtt wird für dich sorgen, undsein Werk ausführen. Er allein ist unverön-iW»! derlich gut, heilig, allgenugsam und selig; dießM« jst genug. In seinem Namen beugen wirMG! ewig unsere Knie. Er bleibe dir nahe, undiEi segne dich!
^ ,^>! Dein
»E Mülheim,
Kju» den 27 . April i7Z7«
armer Mitbruder.